Ehrlicherweise war mir der Part mit Betty früher gar nicht so wichtig. Es machte und macht mir einfach einen unglaublichen Spaß einen TV-Sender aufzubauen.
Damals war Privatfernsehen neu, das Spiel sah auf dem Amiga schon stark nach der Sendung aus und machte, vor allem mit Mitspielern für ein paar Wochen Spaß.
Tomb Raider hat mich so richtig gefasst, als ich es in der beschleunigten 3dfx-Version gespielt habe. Die Mischung aus Klettern, Erkunden und Kämpfen hatte einfach genau das richtige Timing.
Wenn ich Geld brauchte, dann hab ich regelmäßig in den ersten Gebieten die Steuern stark erhöht und diese dann zurückerobert. So verging Zeit für Forschung und um in den anderen Gebieten Einnahmen zu erhalten.
Früher war Half-Pipe meine Lieblingsdisziplin, heute ist es BMX fahren, da es immer noch so viel Spaß wie damals macht und ich es auch noch halbwegs drauf habe.
Defender of the Crown ist für mich einfach das Cinemaware-Spiel schlechthin und war ein Statement, was damals auf dem Amiga möglich war. Aber auch die C64-Fassung konnte sich sehen lassen.
Gefühlt habe ich mir so gut wie jede Spiele-Sammlung geholt, die es gab, weswegen ich Spiele wie St. Thomas oder Anstoß dann auch mehrfach besessen habe.
Für mich ist es weniger ein Shooter, sondern schon eher etwas explorativer, nicht wie Tomb Raider, aber ein Mix aus Shooter und dem Lara Croft-Abenteuer.
Als Junge wollte ich zwischendurch natürlich ein Karate-Kämpfer werden, das Spiel half mir dabei zwar nicht, sorgte aber für einige schöne Kämpfe mit den Freunden.
Ich war überrascht, dass selbst die Originalversion gar nicht so grauenhaft ist aus heutiger Sicht - nur die schauspielerische Leistung ist in den ganzen Jahren auch nicht besser geworden.
Hab das damals bei meinem PC Kumpel rauf und heruntergespielt. Die Abwechslung blieb zwar irgendwann auf der Strecke, aber ich wollte aber besser sein als er, sodass man immer neue Runden startete.
Einige Spieler hat man besser in der Erinnerung erhalten als sie tatsächlich waren. Als Kind hab ich über die Unzulänglichkeiten im Gameplay hinweggesehen, da das Spiel meine Lieblingsenten beinhaltete.
Echtzeitstrategie mit zerstörbaren Umgebungen, ohne den Basenbau, der historische Kontext. Das zusammen mit der guten Steuerbarkeit und den unzähligen Mods machte Company of Heroes einfach zu einem genialen Spiel.
In allen Missionen schau ich zuerst genau, wie ich meine erste Linien anlege. Vor allem, welche Strecken sich direkt lohnen um Menschen zu Ihrer Arbeit zu bringen.