Micro Machines
Micro Machines - Kleine Autos und großer Spielspaß? - Wir müssen reden
In dieser Folge reden Fjalk und Bacon über Micro Machines von Codemasters und klären, während wir durch Milchpfützen auf dem Küchentisch fahren, die folgenden Fragen:
- Haben die Archäologen alle Micro Machines gesammelt, wie es die Werbung verlangte?
- Können uns Küchentisch, die Badewanne und der Pooltisch als Umgebung überzeugen?
- Ist Grafik für ein Rennspiel eigentlich alles?
- Was hat Niki Lauda mit diesen Fahrzeugen zu tun?
- Wie man im Head to Head-Modus sein Gegenüber zur Explosion bringt
In dieser Folge sprechen wir über Micro Machines von Codemasters, ein Rennspiel aus dem Jahr 1991, das zuerst für das NES erschien und später auf weitere Systeme portiert wurde. Wir ordnen das Spiel auch in die Reihe der späteren Micro-Machines-Titel ein und sprechen über die Herkunft der Spielzeugmarke, auf der das Spiel basiert.
Wir beschreiben das Grundprinzip als einfaches Rennspiel mit kleinen Fahrzeugen wie Autos, LKWs, Hubschraubern, Booten und Panzern. Die Strecken spielen an alltäglichen Orten wie Küchentisch, Schreibtisch, Badewanne, Sandkasten oder Pooltisch. Ein wichtiger Teil ist, dass man die Streckenränder nicht zu lange verlässt, weil man sonst zurückgesetzt wird oder explodiert.
Wir gehen ausführlich auf die zwei Spielmodi ein: den Challenge-Modus mit mehreren Rennen und den Head-to-Head-Modus, in dem wir direkt gegeneinander antreten. Dabei sprechen wir auch über Hindernisse, Abkürzungen, verschiedene Fahrzeugeigenschaften und darüber, dass manche Strecken besondere Anforderungen stellen, etwa durch enge Brücken, Schaum, Honig, Milch oder andere Objekte auf den Tischen.
Außerdem sprechen wir über die Micro-Machines-Spielzeuglinie, ihre Vermarktung, Sondereditionen, Lizenzsets und die spätere Entwicklung der Marke. Dabei erwähnen wir auch, dass die Spielzeugautos in den 90ern sehr erfolgreich waren, später aber an Bedeutung verloren und mehrfach neu aufgelegt wurden.
- Spielname
- Micro Machines
- Jahr
- 1991
- Firmen
- Codemasters, Ocean
- Personen
- Andrew Graham, Jonathan Menzies, Stewart Graham, Paul Perrott, Matt Gray, Paul Ranson, Stewart Regan, Pat Stanley
- Plattformen
- Amiga, Game Gear, Genesis, NES, PC, Sega Master System, SNES


Auch wenn ich damals selbst keine Micro Machines hatte, so hat mir das Spiel zuerst auf dem SNES und dann auf dem Amiga viel Spaß gemacht.


Polly Pocket für Jungs.

Bilder zu Micro Machines
Micro Machines - Amiga - 1993 - Das Rundenrennen
Besonders den Head-to-Head-Modus haben wir damals sehr viel gespielt.

Micro Machines - Zu wenig Pferdestärken oder flutscht es beim Spielen?
- Alltagswelten als Rennstrecken
- Wer braucht den Nürburgring, wenn er das Rennen knapp auf dem Küchentisch gewinnen kann? Micro Machines punktet hier mit damals ungewöhnlichen Rennstrecken beziehungsweise deren Umgebungen. Sei es das Kinderzimmer, die Küchen, die Werkstatt oder dem Pooltisch, diese Kulissen sind mit viel Liebe umgesetzt und sorgen auch nach all den Jahren noch für den ein oder anderen Schmunzler beim Fahren.
- Draufsicht statt Cockpit
- Die Draufsicht sorgt zum Teil für eine bessere Übersichtlichkeit in den hektischen Rennen. Allerdings ist die Ansicht etwas zu nahe dran, so dass wir die Strecken an sich erst einmal auswendig lernen müssen, bevor wir sie erfolgreich bestreiten können.
- Nicht nur kleine Autos
- Wer denkt, dass wir hier einfach nur mit normalen Straßenflitzern und eventuell dem Monstertruck unterwegs sind, der irrt sich gewaltig. Wir dürfen uns auch in Formel-1-Fahrzeuge, in einen Helikopter, ein Rennboot, einen Panzer und andere Fahrzeuge setzen.
- Die Hindernisse
- Eine Rennstrecke ohne Hindernisse wäre langweilig. Hier fliegen wir an Frühstückswaffeln vorbei, springen über Müsliverpackungen, weichen geschickt den Billardkugeln aus und vermeiden in der Badewanne die Wasserblasen.
- Schneller Einstieg
- Egal ob damals oder heute. Das Spiel ist schnell verstanden: Gas geben, lenken und ab und zu vor Kurven das Gas weglassen, um diese geschickt zu befahren. Die Fahrzeuge steuern sich leicht unterschiedlich, aber das war es an sich schon fast.
- Der Head-to-Head-Modus
- Neben normalen 3 Runden Rennen, in denen wir unter die ersten beiden der vier Fahrer kommen müssen, gibt es auch den Head-to-Head-Modus, in dem wir dafür sorgen müssen, dass der Gegner nicht nachkommt und aus dem Bildschirm zurückfällt.
- Im Singleplayer auf Dauer eintönig
- Wie die meisten Rennspiele hat man es im Einzelspielermodus irgendwann durchgespielt und die Computer besiegt. AB da an versprüht das Spiel vor allem im Zwei-Spieler-Modus seinen Reiz, solange die Spieler auch gleich stark sind.
- Die Grafik – alles andere als Highend
- So sehr wir die Umgebung mit ihren Details mögen, so sehr enttäuschen die Fahrzeuge. Da haben wir damals auf den Systemen wie dem Amiga schön häufig Besseres gesehen, auch bewegt sich an den Fahrzeugen so gut wie nichts.
- Gnadenloses Strecken
- Die Bonusrunden sind bewusst schwer, da wir dort als Spieler zusätzliche Leben gewinnen können. Aber auch der Schwierigkeitsgrad der Strecken unterscheidet sich deutlich. So kann eine Strecke auf längere Zeit unseren Fortschritt blockieren. Sobald wir diese dann doch endlich bewältigt haben, geht es erst einmal für mehrere Rennen voran.
Anspitzer! Meine neuen Erzfeinde!

Micro Machines Werbung
Die Spiele-Archäologen Wertung zu Micro Machines
Ein einfaches Rennspiel mit interessanten Strecken und Fahrzeugen und lustig animierten Charakteren. War für eine schnelle Runde immer gut, macht mir auch heute noch Spaß, auch wenn es an sich zu wenig Details hat.

ToDo ToDo ToDo

Wertung der Spiele-Archäologen: 6.75/10 Punkten
Hilfreiche Links zu kleinen Autos
- Tests bei Kultboy.com
- Test zu Micro Machines bei Kultboy.com
- Micro Machines bei Mobygames
- Informationen zu Micro Machines bei Mobygames.
- Was waren die Micro Machines?
- Informationen zu den Micro Machines bei Wikipedia.
- Codemasters bei Mobygames
- Informationen zu Codemasters bei Mobygames.
- Complete History of Micro Machines
- Ausführliche Informationen zu den Micro Machines, zu den unterschiedlichen Fahrzeugen, Serien, den Extras wie den Spielsets und viel mehr inklusive INfomrationen für Sammler.












